WIMBLETON 2021

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Dylan Alcott holt sich die Wimbledon-Krone und kommt dem „Golden Slam“ vor den Paralympics in Tokio näher

Dylan Alcott holt sich die Wimbledon-Krone und kommt dem "Golden Slam" vor den Paralympics in Tokio näher thumbnail

Der australische Rollstuhl-Tennis-König Dylan Alcott hat seine Wimbleton-Krone im Vierer-Einzel souverän verteidigt und ist damit einem möglichen „Golden Slam“ an Titeln im Kalenderjahr immer näher gekommen.

Der Star aus Melbourne landete am Samstag seinen dritten Grand-Slam-Triumph des Jahres, nach seinen Erfolgen bei den Australian Open und den jüngsten French Open, mit einem 6:2 6:2-Sieg über seinen derzeit größten Rivalen, den Niederländer Sam Schroder.

Nun wird der 30-Jährige zu den Paralympics nach Tokio reisen und dann hoffen, den Fünf-Titel-„Golden Slam“ bei den US Open zu vervollständigen.

Der 21-Jährige Schroder ist der einzige Mann, der Alcott in dieser Saison geschlagen hat und war zuversichtlich, seinen jüngsten Triumph über den Australier bei den French Riviera Open im letzten Monat zu wiederholen.

Doch der Australier war in Bestform, als er den 14dritten Grand Slam Einzel-Titel seiner glanzvollen Karriere holte, indem er den Linkshänder Schroder dreimal im ersten Satz und dreimal im zweiten Satz breakte und damit einen umfassenden Triumph errang.

Alcott zeigte mehr Fingerspitzengefühl als der Holländer, vor allem mit seinen Drop Shots, die Schroder immer wieder Probleme bereiteten. Mit seinen emotionalen Auftritten und virtuosen Schlägen zeigte er wieder einmal, warum er zu einem Publikumsliebling in Wimbleton geworden ist.

Nachdem er seinen Sieg in 67 Minuten unter Dach und Fach gebracht hatte, drehte sich Alcott, wie immer ein Showman, in seinem Rollstuhl auf dem No3 Court zur Freude der Zuschauer, unter denen sich auch ein kleines, aber lautstarkes australisches Kontingent befand.